Gewerbepark Vöhringen

Interkummunales Gewerbegebiet Sulz a.N. und Vöhringen

Projektdaten


Auftraggeber: Green Innovation Park GmbH &Co.KG

Gesamtgebiet: ca. 140.000 m² (14ha)
Plangebiet Abschnitt B: ca. 128.150 m² (12,8ha)

Bruttofläche: ca. 78.050 m²
Nutzfläche: ca. 25.200 m²

Bebauungsplan: Mareike Leins und Nicolas Pollich
Entwurf: Carmen Nemenz

Beschreibung


Ziel war und ist es, unmittelbar an der Autobahnanschlussstelle - Sulz am Neckar (A 81) ein gemarkungsübergreifendes Gewerbegebiet zu entwickeln. Auf Vöhringer Gemarkung befinden sich die ehemaligen Abbauflächen einer aufgegebenen Ziegelei, sie ist heute hauptsächlich durch hohe und steile Böschungen geprägt. Seit der Beendigung des Lehmabbaus im Jahr 1995

wurde das Gelände sich selber überlassen. Insbesondere das ehemalige Betriebsgebäude verfällt seit dieser Zeit immer mehr. Seit 2016 wird nun das Gelände durch eine geplantes Bodenmanagementverfahren begradigt und für das geplante Gewerbegebiet GIP „Green Innovation Park“ vorbereitet und hergestellt.

Gewerbepark Vöhringen

Das gesamte Gewerbegebiet besteht aus den Abschnitten A und C auf Sulzer Gemarkung und einem Abschnitt B auf Gemarkung Vöhringen. Baurecht wurde bisher für die Abschnitte A und B geschaffen, somit kann ein Großteil des Gewerbegebietes grundsätzlich entwickelt werden.
Durch das bestehende Planungsrecht wurde der Bebauungsplan „InPark A 81 Abschnitt B“ – 1. Änderung im beschleunigten Verfahren nach § 13a Abs. 1 BauGB durchgeführt. Der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan wurde vom Zweckverband Sulz/Vöhringen im März 2019 gefasst.
Wichtige Aspekte für das Verfahren waren der Arten- und Biotopschutz im Plangebiet unter Beachtung der Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG), des Umweltschadensgesetzes (USchadG) sowie weiterer Richtlinien und Verordnungen.


Für das Gewerbegebiet wurde einen Masterplan entwickelt, der nun abschnittsweise umgesetzt werden soll. Der GIP „Green Innovation Park“ soll ein besonderes Gewerbegebiet mit zukunftsweisendem ökologischem Anspruch werden. Verschiedenste Nutzungsszenarien aus Forschung, Fertigung und Produktion sind vorstellbar. Das Projekt soll den Charakter eines Campus erhalten. Um eine maximale Kommunikation und Interaktion der Nutzer zu erreichen, muss dieser kompakt und begehbar sein. Die Schaffung von Freiräumen durch den „Innovation Boulevard“ soll die übergreifende Kommunikation zwischen unterschiedlichen Anliegern und Akteuren stärken sowie die Forschung und Entwicklung fördern.