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Planungsgesellschaft
für Städtebau,
Architektur und Freianlagen


Architekten
Stadtplaner
Freianlagenplaner
Diplomingenieure

HRB 210361 Stuttgart

Geschäftsführer
Christian Stierle
Manfred Hagelstein SRL

Prokuristen
Ulrich Neumann
Veit Schmid
Gerhard Vogl
Nicolas Pollich SRL

Weitere
Gesellschafter
Dieter Raichle BDA DWB SRL
Markus Greif
Ralf Ritter
Kerstin Hagmann
Heinz Hofrichter
Carmen Nemenz
Dieter Engelhorn

Niederlassungen
Esslingen und München


1. Preis im Wettbewerb "Orschel-Hagen Süd, Reutlingen"

Wettbewerbspläne
Wettbewerbsplan 1
Wettbewerbsplan 2
Modell
Modell
Höhenentwicklung im Modell

In einem Wettbewerb wurden Vorschläge für eine hochwertige Wohnbebauung im Reutlinger Stadtteil Orschel-Hagen gesucht. Die ursprünglich auf einem Entwurf von Max Guther aus den 1950er Jahren beruhende Gartenstadt sollte behutsam erweitert und durch eine eine zeitgemäße städtebauliche und architektonische Antwort auf die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit ergänzt werden.

Integration und Gemeinschaft sind die zentralen Themen dieses Entwurfs. Mit einem breiten, grösstenteils grünen Teppich werden das „alte“ Orschel- Hagen und die neue Stadterweiterung im Süden verbunden. In diesem Band ist alles eingelegt, was Kommunikation und Begegnung fördert – Ökumene, Familientreffpunkt und Kinderhaus, Spiel und Sport, aber auch die täglichen Wege zum Zentrum, das mit einer neuen Platzkante weiter nach Süden vorrückt. Gemeinschaft ist auch die Leitvorstellung vom Wohnen, eine Gemeinschaft, die die Überschaubarkeit und Kommunikationsnähe der Wohnhöfe anbietet, aber nicht zwingend macht. Wer will, hat immer die Rückzugsoption ins rückwärtige Private. Zusammengebunden und vernetzt werden die so beschriebenen Räume des sozialen Lebens durch Grün und Streifräume, die über den Grünzug des Dietenbachs die Verbindung, ja Vernähung zu einer Stadtteilseinheit schaffen. Dass die Räume auch nachhaltig gesichert werden müssen, wird vorausgesetzt.

Das zentrale Element unseres Entwurfes bilden die Wohnhöfe, die Treffpunkte der Bewohner des Quartiers sind und so die nachbarschaftlichen Beziehungen fördern. Die Reihen und Doppelhäuser bilden die westlichen und östlichen Raumkanten, Mehrfamilienhäuser schließen die Höfe nach Norden und Süden ab.

Durch die Anordnung unterschiedlicher Wohnformen und Wohnungsgrößen von Doppelhäusern bis zu behindertengerechten Etagenwohnungen werden die neuen Wohnhöfe von unterschiedlichstenen Bewohnern genutzt. Ein Wohnhof kann je nach Größe und Wohnungsmix 10 bis 26 Wohneinheiten umfassen.

Die Wohnhöfe dienen der Erschließung der Reihen- und Doppelhäuser und sind der Lebensmittelpunkt der Anwohner. Es sind Spielplätze der Kinder, aber auch Freiflächen für spontane Kommunikation und gemeinschaftliche Aktivitäten wie Hoffeste vorhanden.

Durch die unterschiedliche räumliche Ausbildung und markante Baumbepflanzungen der Wohnhöfe werden eindeutige Identifikationspunkte für die Anwohner ausgebildet. Den halböffentlichen Wohnhöfen ist auf der jeweils anderen Seite die private Gartenzone zugeordnet, die als Rückzugsort und Ruhezone genutzt werden kann. Unterhalb der Wohnhöfe sind die Anwohnerparkplätze in Tiefgaragen untergebracht.

Die geplante Siedlungserweiterung umfasst 247 Wohneinheiten mit ca. 22570 Quadratmeter Wohnfläche.

Städtebau und Architektur
Project GmbH, Esslingen

Dipl.-Ing. Thomas Hirsch
Dipl.-Ing. Nicolas Reber (Modellbau)

Landschaftsarchitektur
Planstatt Senner, Stuttgart



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Planungsgesellschaft für Städtebau, Architektur und Freianlagen
Ruiter Straße 1 | 73734 Esslingen | Telefon 0711 34585-0 | E-Mail


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